Heute Nachmittag fand im Bürgerhaus bei Kaffee und Kuchen eine Spendenübergabe der Wollschwalben statt. Auch im vergangenen Jahr war die fleißigen Strickerinnen wieder aktiv. So wurden alleine zu Weihnachten 4.000 Euro erstrickt. Der Gewinn aus diesen Verkäufen fließt komplett in Vereine und Organisationen in Bad Oldesloe und Umgebung.
Auch die THW-Jugend Bad Oldesloe hat dieses Jahr wieder eine Spende erhalten. Nachdem im vergangenen Jahr ein Zelt und ein Grill von dem Geld beschafft wurden, soll dieses Jahr höchstwahrscheinlich eine Transportmöglichkeit hierfür geschaffen werden – evtl. ein PKW-Anhänger. Näheres hierzu findet sich in der Projektbeschreibung
Vielen Dank an die Wollschwalben für die großzügige Unterstützung unserer Jugendgruppe und an Maximilian für die Vertretung der THW-Jugend Bad Oldesloe und das Bild.
Kekse backen, Übernachtung im Ortsverband und eine nette Übung in der Nacht sind eigentlich die Hauptbestandteile unserer Weihnachtsfeier. Da dieses Jahr allerdings alles etwas anders verlief als gewohnt – Übernachtung auf den 3.Oktober – entschieden wir uns die Weihnachtsfeier auch anders abzuhalten.
So trafen die Jugendlichen schon um 13 Uhr ein. Nach einer kurzen Wiederholung der massgeblichen Inhalte des letzten Jugenddienstes, begann die Weihnachtsfeier mit einer Suche nach einer vermissten Person. Gruppen wurden gebildet und mit Funkgeräten bewaffnet suchten die Jugendlichen das Gelaende ab, bis die verletzte Person auf einem Container gesichtet worden war. Sie bereiteten eine Schiefe Ebene mit Leiterteilen, Schleifkorb und Seilen vor. Während zwei Junghelfer sich um den Verletzten kümmerten, wurde die Leiter mit zwei Erdnägeln gesichert. Nun konnten die Jugendlichen den Schleifkorb, an dessen vier Holmen jeweils ein Seil mit Hilfe des Mastwurfes befestigt worden war, hinaufziehen und gesicherert sowie vorsichtig wieder herablassen. Das Material wurde wieder auf dem MZKW (Mehrzweckkraftwagen) verstaut und das jahrzeitenstprechende Mittag konnte eingenommen werden.
Nach leckeren Pommes, Würstchen und Grillfleisch ging es dann an den Wunsch der Kinder: ein Unfallfahrzeug zu zerlegen. Dankenswerter Weise konnte der Abschleppdienst Schacht kurzerhand und sehr flexibel ein solches Fahrzeug der Jugendgruppe zur Verfügung stellen, sodass es dem PKW – nach einer kurzen Präsentation über die Vorhergehensweise – an den Kragen ging.
Die Aufgabe der Jugendlichen lautete zuerst: Retten der Jugendbetreuer. Während eine Gruppe sich dem Fahrzeug näherte, sperrte die zweite die Strasse bzw. das Gelände ab. Die dritte Gruppe beleuchtete das Szenario und begann danach mit der zweiten mit dem Aufbau des Schere/Spreizer Systems. Die erste Gruppe stellte schnell fest, das der Beifahrer durch die Tür mit dem Rautikgriff aus dem Fahrzeug gerettet werden konnte. Die Fahrerin dagegen wurde eingeklemmt und musste von den Jugendlichen betreut und behandelt werden.
Während zwei Junghelfer der Verletzten erklärten, was ihre Kameraden gerade taten, legten diese einen Schutz zwischen Scheibe und der Rücksitzbank, sodass sie die Heckscheibe einschlugen konnten und niemand im Fahrezeug durch Glassplitter hätte verletzt werden können. Nach dieser Vorführung konnte die Unfallfahrerin das Fahrzeug verlassen und die restlichen Scheiben wurden zerstört. Bei der Frontscheibe musste die Säge des Bergungsbeils zur Hilfe kommen, da diese ziemlich stabil war.
Da sich niemand mehr im Fahrzeug befand, ließen wir das Unterfüttern weg und die Jugendlichen zerquetschten mit dem Spreizer den Kotflügel. Nun war ein Spalt an der Tür entstanden an dem sie ebenfalls den Spreizer ansetzten, um die Tür von der Karosserie zu trennen. Mit dieser Methode fuhren sie an en restlichen drei Türen fort. Nun ging es an das Dach und an die Schere. Vorsichtig und hartnäckig duchtrennten die Junghelfer nun die A-,B- und C-Säulen des Fahrzeuges, sodass man das Dach nun ganz einfach herunter heben konnte. Damit war die geplante Weihnachtsfeier eigentlich schon zuende. Allerdings war noch etwas Zeit übrig. Diese nutzten die Jugendlichen um den Kofferraum aufzuhebeln. Da dort nichts spannendes gefunden worden war, begann der Rückbau der Unfallstelle. So endete eine völlig ungewohnte Weihnachtsfeier mit einer zufriedenen Jugendgruppe und einem nun völlig zerlegten Fahrzeug.
Ein großer Dank geht an den Abschleppdienst Schacht für das Bereitstellen des Fahrzeuges!
Der heutige Mittwochdienst begann schon anders als gewohnt. Die Jugendlichen kamen mit Schlafutensilien und noch besserer Laune als sonst in die Unterkunft. Dies hatte auch seinen Grund, denn heute stand nicht ein gewöhnlicher Dienst an. Heute ist der Dienst nicht nur um eine Übernachtung verlängert worden, sondern am folgenden Tag ging es mal wieder – wie jeden 3. Oktober- in den Hanspark.
Durch die diese Übernachtung war zum einen gewährleistet das wir am nächsten Morgen pünktlich loskommen würden und zum anderen hatten wir mehr Zeit für den eigentlichen Dienst. Diese zusätzliche Zeit nutzten wir sofort, also gleich zu den Fahrzeugen, aufsitzen und mal wieder zum Kurpark. Angekommen, bekamen die Jugendlichen, die in zwei Gruppen aufgeteilt worden waren, die Aufgaben einen Verletzten von einer anderen Uferseite und einen aus der Höhe zu retten. Da sie dieses Mal sich selbst eine Lösung überlegen sollten, fielen diese auch anders aus als erwartet. Mit viel Kreativität gingen sie die gestellten Situationen an, sodass die Gruppe zwei Leiterteile zum Überqueren des Flusses nutzten und einen Schleifkorb so gesichert hinüber bekamen. Die Höhenretter bauten sich zuerst mit Seilen und den vorhandenen Bäumen ein Geländer, an dem haben sie den Berg erklommen und so den Schleifkorb gesichert von oben und unten wieder herabzulassen. Und dann hieß es wieder Material verräumen, aufsitzen und zur nächsten Aufgabe.
Ein Autofahrer hatte einen Unfall und war in den Graben gefahren. An der inszenierten Unfallstelle angekommen wurden die Jugendlichen abermals in Gruppen aufgeteilt, um so die Aufgabe schnell und effektiv zu bewältigen. Nachdem die Warnwesten angezogen waren, ging es sofort los. Die erste Gruppe kümmerte sich um die Absicherung der Unfallstelle, die Beleuchtung der Unfallstelle und um die Bergung des verunglückten Fahrzeuges mithilfe des Greifzuges des GKWs. Die zweite und dritte Gruppe waren für die Personenrettung eingeteilt. Während die zweite Gruppe sich um den verletzten Fahrer kümmerte, begann die dritte schon mit der Suche nach dem flüchtigen Unfallverursacher. Trotz der späteren Unterstützung der restlichen Gruppe und immer neuen Hinweisen von Augenzeugen konnte dieser leider nicht gefunden werden. Nachdem der MLW 1 herausgezogen worden und das Material verstaut worden war, ging es hungrig und müde zurück in die Unterkunft. Dort angekommen räumten die Jugendlichen den Raum leer und die Feldbetten auf, während die Betreuer das Essen – Hamburger, selbst belegt- vorbereiteten. Direkt nachdem Essen ging es in die Feldbetten, denn am nächsten morgen war um sieben Uhr schon wieder aufstehen angesagt.
Und so ging es am 3. Oktober nach einem guten nahrhaften Frühstück und dem Wegräumen der Feldbetten, soweit herrichten des Raumes auch schon los in den Hanspark, wo die Jugendlichen und auch die Betreuer einen sehr spaßigen Tag verbrachten. Gegen 18 Uhr fuhren wir dann wieder zurück und zwei lange, spaßige und anstrengende Tage gingen mit der Übergabe der Kinder an die Eltern zu Ende.
„Der Teich muss weg.“ Schon am Montag begannen die Aktivhelfer den Teich leer zu pumpen und den Kies heraus zu räumen. So blieb uns diese Arbeit erspart und die Jugendlichen konnten sofort mit dem geplanten Dienst beginnen: Der Gesteinsbearbeitung.
Während die einen sich mit Spitzhacke, Vorschlaghammer und kleineren Hämmern bewaffneten, bekämpften andere den gemauerten Rand des Teiches mit Bohr- und Aufbruchhammer. Trotz des hohen Beliebtheitsgrades der technischen Geräte, wechselten die Jugendlichen sich stetig ab und so bekam jeder mal die Möglichkeit – geschützt mit Helm, Handschuhen, Gehörschutz und Schutzbrille – die Geräte kennenzulernen. Diejenigen die gut mit dem Bohr- und Aufbruchhammer umgehen konnten, halfen den neueren.
Da wir den Jugendlichen alle Geräte zur Gesteinsbearbeitung zeigen wollten, bereiteten wir auch den Trennschleifer nebenbei vor. Mit diesem Trennschleifer kann man neben Gestein auch z.B. Metall schneiden. Da sie noch zu jung sind, um das Gerät bedienen zu dürfen, suchte sich jeder einen guten Platz, um Christian Polzin und Florian Timm beim Verwenden des Trennschleifers beobachten zu können. Beeindruckt von der Lautstärke und des Qualms des Gerätes gingen dann die Jugendlichen wieder mit gesteigerten Elan an die Zerstörung.
Nach der zweistündigen Anstrengung waren alle mit dem Ergebnis zufrieden und konnten nach einem spaßigen und kraftraubenden Dienst ausgepowert endlich nach Hause.
Da die Jugendgruppe mittlerweile stetig wächst und momentan sechzehn Jugendliche umfasst, entschlossen wir uns zwei Gruppen zu bilden. Diese übten zuerst den Mastwurf und sammelten dann die benötigten Materialien zusammen, um eine schiefe Ebene bzw. einen Leiterhebel bauen zu können. Sowohl die Schiefe Ebene als auch der Leiterhebel werden im Einsatzfall gebraucht, um Verletzte Personen aus Höhen zu retten. In unserem Fall sollten die Jugendlichen vier Sandsäcke von der einen Seite des Containers, über diesen hinüber und auf der anderen Seite wieder herunter befördern.
Sie steckten die Leiterteile ineinander und während zwei Jugendliche eine der nun zwei entstandenen Leitern an den Container aufstellten, befestigten die anderen an jedes Ende des Schleifkorbes zwei Seile. Nun konnten vier Jugendliche den Schleifkorb hinaufziehen, während zwei vom Boden aus kontrollierten, dass dieser auf der Leiter blieb. Die vier Sandsäcke wurden so auf den Container befördert und der erste Teil der Aufgabe somit geschafft.
Allerdings sollten die Sandsäcke ja jetzt wieder hinunter und das war Aufgabe der anderen Gruppe. Diese war ebenfalls fleißig gewesen und hatte schon alles vorbereitet.
Sie hatten eine Katschutztrage – zweiter Schleifkorb stand nicht zur Verfügung- mit Karabinern und Bandschlingen auf Höhe des Containers an der Leiter befestigt. Ebenfalls sicherten sie die Leiter mit zwei Seilen vom Boden aus und mit Fußpunktischerung. Vom Container aus hielten die Jugendlichen die Sicherheitsleinen, welche an der Trage befestigt worden waren, um Trage Waagerecht halten zu können. Die vier Sandsäcke wurden auf die Trage gelegt und langsam ließen die Jugendlichen die Leiter samt Trage langsam hinab, wobei es wichtig war, das die Leiter nicht zur Seite wegkippt und das die Trage waagerecht blieb, da sonst die Sandsäcke unsanft landen würden.. Kurz vor dem Boden hoben zwei Jugendlichen den Kopfteil der Trage an, da so diese sanfter wieder auf der Leiter abgelegt werden konnte. Nach einer kurzen zusätzlichen Erklärung zu den beiden Varianten der Personenrettung, wurde alles wieder abgebaut und ordentlich verladen.
Wie kann man einen kleinen nicht zu tiefen Fluss überqueren? Schon oft haben wir es mit Hilfe eines Steges, Floßes oder einer Konstruktion mit dem EGS-System geschafft, doch heute wollten wir einen anderen Weg mal ausprobieren.
So beluden wir den MLW 1 (Mannschaftslastwagen) mit Drahtseilen, Karabinern, Holzlatten und kurzen Rundhölzern. Und schon ging es mit dem beladenen MLW1, dem GKW1 (Gerätekraftwagen) und dem MTW (Mannschaftstransportwagen) zum Union Stadion am Kurpark. Dort angekommen rollten wir die benötigten Drahtseile ab und Christian Polzin (helfende Hand) nahm sie bewaffnet mit einer Warthose mit ans andere Ufer. Dort wurden sie mit einer Rundschlinge und Karabinern am Baum angeschlagen. Da auf unserer Seite nur ein Baum zur Verfügung stand, begannen die Jugendlichen aus Erdnägeln und einem Anschlagstück den benötigten Gegenpol zu errichten. Während die zwanzig Meter langen Drahtseile mit Hilfe eines Greifzuges gespannt worden, befestigen andere Jugendliche an den drei Rundhölzern jeweils zwei Karabiner. Diese Hölzer sind dann mit den Holzlatten mithilfe von Spanngurten verbunden worden. Diese Konstruktionen wurden nun auf die Drahtseile gelegt und die Karabiner sicherten diese so ab, sodass die Bretter weder wegrutschen, noch herunterfallen konnten.
Da die Zeit mit Abbau und Rückfahrt nicht mehr reichte, um auch noch ein Geländer zum Festhalten zu errichten, krabbelten die Jugendlichen auf den Brettern hin und her, was aber auch ziemlichen Spaß verursachte. Nachdem Rückbau ging es flott zurück zur Unterkunft und trotz des längeren wegräumen der Materialien, werden wir diese Variante des Überquerens noch mal errichten, allerdings dann mit Geländer.
Dieses Wochenende wurde groß gefeiert im Kurpark in Bad Oldesloe. Zum traditionellen Kurparkfest stand dieses Jahr auch die Feier zur 200jährigen „Bad“- Geschichte an.
Schon am ersten Abend war eine Show mit Wasserfontänen und Lichtspielereien geplant. Ein Becken wurde neben die Bühne gestellt, indem das Wasserspektakel stattfinden sollte. Doch ohne Wasser keine Show. Und nun kamen die Jugendlichen ins Spiel. Sie rollten über 250m Schläuche und 150m Starkstromkabel aus, um die Distanz vom Becken bis zur Beste zu überwinden und installierten dort mehrere Pumpen. Nach dem Essen war der offizielle Dienst für die Junghelfer zu Ende. Zwei Helfer betreuten die Veranstaltung dann noch während der Vorführung um ggf. Wasser nachzuführen. Einige Junghelfer nutzen auch noch die Chance, am Abend sich als Abschluss zusammen mit Ihren Eltern die spektakuläre Wasser- und Lichtshow anzuschauen.
Der Samstag stand im Zeichen der Kinder. Spiel und Spaß soweit das Auge reichte, wenn da nicht die Riesenrutsche des Landeverbandes gestanden hätte. Denn zwischen Kinoleihenwand und Trampolin ragte die etwa 10 Meter hohe Rutsche in Form eines GKWs (Gerätekraftwagen) in die Höhe. Mit drei Jugendlichen und der Hilfe von vier Aktivhelfern stand sie nach gut einer Stunde. Danach beantworteten die Aktiven Fragen rund ums THW, während die Jugendlichen sich um die Sicherheit und Ordnung vor und auf dem Giganten kümmerten. Deshalb kam es trotz des hohen Andranges nicht zu Verletzungen, sodass die Sanitäter des ASBs nicht benötigt worden, welche sich ebenfalls kindgerecht präsentierten. Auch von der Rutsche aus konnte man durch die Bäume das Blaulicht des Rettungswagens und die Aufschrift der zwei anderen Fahrzeuge deutlich erkennen. Am späten Nachmittag wurde die Rutsche dann mit der zusätzlichen Hilfe zweier Helfer aus der Logistik abgebaut und ordentlich in den Anhänger verladen.
Nach zwei langen und ereignisreichen Tagen überließ die Jugendgruppe den Logistikern den letzten Tag der Feierlichkeiten. Mit einem von ihnen umgebauten Rundhauber und einem Kipper zeigten sie Präsenz. So ging ein spannendes Wochenende für das THW Bad Oldesloe schnell vorbei und wir freuen uns schon auf das nächstes Jahr.
Zum Video: Der Ton ist leider nicht der beste, direkt daneben stand deren Hochleistungspumpe, stellt euch einfach das Lied “Tage wie diese” von den “Toten Hosen” als Hintergrund vor 🙂
Nicht nur die Einsatzkräfte des THW bereiten sich auf Hochwasser vor: Auch die Jugendgruppe packte heute mit an!
Da heute und morgen 5.000 Sandsäcke in unserem OV gefüllt werden sollen, half die Jugendgruppe heute zusammen mit Helfern des Ortsverbandes und füllte über 1000 Sandsäcke, so dass unser Ortsverband aktuell nun ca. 2500 Sandsäcke auf Lager hat (entspricht ca 50 Euro-Paletten á einer Tonne). Diese sollen als Erstangriff bei möglichen Hochwasser-Einsätzen im Ortsverband zur Verfügung stehen. Aktuell laufen in großen Teilen Deutschlands Hochwassereinsätze des THWs. Auch unserer Ortsverband hat heute schon erste Kräfte nach Lauenburg an der Elbe zur logistischen Unterstützung ausgesandt. Hier wird laut Prognosen ein ähnliches bis höheres Hochwasser als bei der großen Elbe-Flut 2002 erwartet.
Morgen treffen sich dann die Erwachsenen zum offiziellen Sandsackfülldienst. Auch hier werden wieder einige Junghelfer – freiwillig versteht sich – zur Unterstützung kommen.
Vielen Dank an dieser Stelle schon mal an die fleißigen Helfer!
Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit. Von elf Uhr an konnte jeder auf dem Stadtfest Bargteheide einen Blick auf die Fahrzeuge und einen Blick in die Arbeit des Technischen Hilfswerkes, sowie der Feuerwehr, der DLRG und des Arbeiter Samariter Bundes werfen.
Gegen Mittag demonstrierte die Jugendwehr aus Bargteheide ihre Fähigkeiten und am Nachmittag waren die Jugendlichen des THWs am Zug.Ein Kind – das sich von der Feuerwehr zur Verfügung gestellt hatte- war unter einer Last verschüttet worden. Sieben Jugendliche und ein Kraftfahrer fuhren mit dem GKW (Gerätekraftwagen) zur Unglückstelle und machten sich an die Rettung. Durch zwei Hebekissen konnten sie die Last langsam anheben und durch kleine Holzstücke soweit unterfüttern, das der Verletzte ohne Gefahr und ohne weiteres unter der Last herausgezogen werden konnte. Während der Rückbau des Hebekissensatzes im vollem Gange war, übernahmen die Jugendlichen des ASBs die Versorgung des Verletzten. So verlief die Übung erfolgreich und reibungslos, trotz der Tatsache das die Jugendlichen aus Bad Oldesloe und Ahrensburg zum ersten Mal aufeinander trafen und zusammen gearbeitet haben. Aufgrund der durchwegs positiven Feedbacks der Zuschauer werden wir solche Übungen und Vorführungen auch in Zukunft öfter in Angriff nehmen.
Ein besonderer Dank gilt Michael von Alm aus der Logistik des OV Bad Oldesloes, der nicht nur als Kraftfahrer einsprang, sondern auch die Aufgabe der Bedienung der Druckflasche übernahm.
Da dieses Wochenende eine Vorführung der Jugendgruppe in Bargteheide ansteht, entschlossen wir uns noch einmal mit den Geräten zu üben, die wir dort brauchen würden. Also stand Hebekissen auf dem Plan. Da dieses Thema ziemlich bekannt ist splitteten wir die Gruppe in zwei. So konnten wir gleichzeitig Hebekissen und Greifzug ausbilden.
Hebekissen: Die Aufgabe für die Kinder lautete einen Stahlträger zu retten, der in diesem Fall den Verletzten darstellte und unter Steinplatten begraben war. Die Aufgabe war kniffliger als gedacht, weil die Steinplatten ziemlich wackelig übereinander lagen. Dennoch gelang es beiden Gruppen schnell und sicher den Stahlträger zu retten und die Last zu sichern.
Greifzug Hier lautete die Aufgabe das Jugendgruppenfahrzeug (MLW) einen kleinen Berg hinaufzuziehen. Zuerst mussten sie einen Festpunkt errichten, der die zuziehende Last auch standhielt. Danach wickelten sie das fünfzehn Meter lange Stahlseil ab und bauten den Greifzug auf. So zogen sie langsam und mit wenig aufgebrachter Kraft das Fahrzeug hinauf. Auch diese Aufgabe war für beide kein Problem.
Mit zugewonnen Selbstvertrauen und beruhigt bauten wir alles zurück und freuen uns auf die Vorführung.
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