Kategorie: 2010

  • Beginn der Grundausbildung

    Während der nächsten Mittwochsdienste werden wir einige Grundausbildungsthemen bearbeiten, da einige Junghelfer vorhaben, nächstes Jahr im April ihre Grundausbildungs-Prüfung abzulegen. Begonnen haben wir heute mit den Themen Leinen und Leitern, welche auch für die Jugendgruppe wichtig sind.
    Die Bilder unten zeigen den Dienst vom 08.09.2010, an dem die Bedienung des Hydraulische Rettungssatz erklärt und ausprobiert wurde.

  • Stormini 2010

    Stormini 2010

    Dieses Jahr waren wir wieder in der Zeit vom
    10.07. bis zum 17.07.2010 aktiv bei dem Planspiel Stormini dabei.
    Es befand sich dieses Jahr in Bad Oldesloe. Unsere Aufgaben waren weit gefächert, sie reichten von dem täglichen Transport von Geschirr bis zu einer Freizeitbeschäftigung für die rund 200 Kinder, die in der Zeltstadt arbeiteten und schliefen und natürlich auch ihre Freizeit verbrachten.

    Text und Bilder: Christian Polzin

  • 23h-Übung

    23h-Übung

    Als am 19. und 20. Juni zahlreiche Fahrzeuge von THW, Feuerwehr und DRK durch Ahrensburg und Umgebung fuhren, war keinesfalls ein Katastrophenfall eingetreten. Vielmehr war es die mittlerweile dritte 23-Stunden-Übung der Ahrensburger THW-Jugend. Insgesamt vierzig Jugendliche von der Jugendfeuerwehr Ahrensfelde und aus den Jugendgruppen der THW-Ortsverbände Ahrensburg, Bad Oldesloe und Pinneberg mussten von Samstag, 17:00 Uhr bis Sonntag, 16:00 Uhr diverse Einsätze abarbeiten. Darunter Highlights wie ein Deichbruch, Verkehrsunfall, Vermisstensuche im Ketchupwerk und ein Hausbrand.

    Als Unterkunft während der Übung diente den 40 Jugendlichen, den 45 erwachsenen Begleitpersonen und 23 Fahrzeugen von THW, Feuerwehr, TEL und DRK in diesem Jahr aus Platzgründen die Stormarnschule in Ahrensburg.

    Auch in diesem Jahr wurden die Jugendlichen vom THW wieder per Los in vier Bergungsgruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam zudem Unterstützung von jeweils zwei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Ahrensfelde. “So arbeiten auch Jugendliche von verschiedenen Organisationen und Ortsverbänden in einer Gruppe zusammen“, erklärt Organisator Fabian Oving, Jugendbetreuer beim THW Ahrensburg. Bei der Übung standen Spaß und Miteinander im Vordergrund.

    Am Samstag um 18:00 Uhr schrillte an dem Wochenende das erste Mal die Alarmglocke. Einsatz für die erste Bergungsgruppe: „Vermisste Personen nach Explosion auf einen Industriegelände in Ahrensburg.“ Dieser Einsatz führte die Bergungsgruppe direkt zur Gewürzfabrik der Firma Hela. Schnell war klar, hier wird Unterstützung gebraucht. Somit folgten auch die ersten Einsätze für die anderen drei Bergungsgruppen. Außerdem wurde das Deutsche Rote Kreuz angefordert, welches die geretteten Personen medizinisch versorgen sollte.

    Die Vermisstensuche war nur der Auftakt zu einer Reihe von weiteren spannenden Einsätzen. Gegen 21:00 Uhr ging es für die Bergungsgruppen zur Unterkunft des THW-Ortsverbandes Ahrensburg. Dort wurden nach einer Explosion im Keller drei Menschen vermisst. Mit Hilfe der Fachgruppe Ortung des THW-Ortsverbandes Hamburg-Nord durften die Jugendlichen hier die elektronische Ortung ausprobieren, mit der man auch die kleinsten Geräusche im Inneren des Gebäudes lokalisieren konnte. Da alle Türen versperrt waren, mussten die Vermissten anschließend durch ein Kellerfenster gerettet werden.

    Kurz vor 23:00 Uhr schrillten erneut die Alarmglocken: Wasser sprudelte aus einem Deich, welcher zu brechen drohte. Die beiden ersten Bergungsgruppen am Einsatzort begannen sofort mit dem Befüllen von Sandsäcken und versuchten mit diesen das austretende Wasser zu stoppen und forderten die beiden anderen Bergungsgruppen zur Unterstützung an. Da es im Kreis Stormarn keine Deiche gibt, wurde in der Kiesgrube der Trittauer Firma Zingelmann mit Hilfe der Fachgruppe Räumen vom THW Hamburg-Nord kurzerhand einer gebaut. Zudem durften die Jugendlichen in der Kiesgrube den Hydraulikhammer am Radlader der Fachgruppe Räumen fernsteuern und versuchen Trümmer zu zerkleinern.

    Nach dem anstrengenden Sandsack verlegen in der Kiesgrube hatten sich die Jugendlichen gegen 01:00 Uhr eine Tomatensuppe als kleinen Mitternachtssnack verdient, dem eine dreistündige Ruhepause ohne Einsätze folgte.

    Am frühen Sonntagmorgen wurden die Jugendlichen um 04:00 Uhr von der Alarmglocke geweckt. Zwei Bergungsgruppen sollten sich ins Gewerbegebiet in Bargteheide begeben, wo ein kleines Holzhaus brannte. Jugendfeuerwehr und THW-Jugend bekämpften den Brand gemeinsam. Nach dem erfolgreichen Löschen wurde das Haus für die beiden anderen Bergungsgruppen noch einmal angezündet.

    Ab 06:00 Uhr morgens wurden die Bergungsgruppen in den Beimoorkamp gerufen, wo zwei Fahrzeuge verunfallt und die Insassen eingeklemmt waren. Mit vereinten Kräften versuchten die Jugendlichen die Insassen zu befreien, damit diese vom Deutschen Roten Kreuz medizinisch versorgt werden konnten.

    Während dieses Einsatzes gab es für die erwachsenen Helfer einen Realeinsatz. Die Feuerwehr Ahrensfelde musste zusammen mit Helfern des THW Ahrensburg eine Ölspur zwischen Ahrensburg und Bargteheide abstreuen.

    Es gab zwischendrin auch immer wieder kleinere Einsätze, wie einen Elefanten aus einem Baum zu retten oder ein im Wasser treibendes Faß bergen. Um 11:00 Uhr gab es auf dem Sportplatz zum Abschluß einen kleinen Wettkampf, wo es galt auf Zeit Beleuchtung und eine Schlauchstrecke aufzubauen, einen Dreibock zu binden und sich im Seilziehen zu beweisen.

    Von 13.30 Uhr bis 15:30 Uhr präsentierten sich die beteiligten Organisationen und Helfer dann bei einer Infoveranstaltung auf dem Gelände der Stormarnschule, wo die Jugendlichen von ihren Erlebnissen erzählen konnten.

    Die Jugendlichen waren nach der Übung zwar erschöpft, aber alle stimmten überein, dass es eine super Übung war und freuen sich schon jetzt auf die 23-Stunden-Übung im nächsten Jahr!

    Bericht: Sönke Thomsen (BÖ, THW OV Ahrensburg)

  • Stadtfest 2010

    Stadtfest 2010

    Natürlich nahmen wir auch dieses Jahr am Oldesloer Stadtfest teil, wenn auch dieses mal nur einen Tag. Anstatt der schon altbekannten Seilbahn bauten wir ein “Mini-Hochseilgarten” über das Wasser an der Bürgermeister -Insel. Hier durften Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich über ein etwa 40m langes Drahtseil in fast zwei Meter Höhe über dem Wasser hangeln. Kinder, die zu klein für die Sicherungsgurte waren, durften sich in einem Schleifkorb über das Seil ziehen lassen.
    Auch diese neue Idee wurde gut angenommen und war sehr gut besucht.

  • Bau eines Steges

    Der Schiffsmodellbauclub Ahrensburg hatte uns gebeten, einen kleinen Steg für das Stadtfest zu bauen, damit sie ihre Boote zu Wasser lassen können. Da die Erwachsenen am Montag aufgrund von Vorbereitungen für einen Wettkampf keine Zeit fanden, übernahmen wir die Aufgabe mit Unterstützung unseres Ortsbeauftragten Olaf Göttsche und unserem Schirrmeister Oliver Scharf.

  • Landesjugendlager 2010

    Landesjugendlager 2010

    Dieses Jahr haben wir, wie in den letzten Jahren am Länderjugendlager teilgenommen. Ausgetragen wurde es dieses mal in Hamburg in der Reichspräsident-Ebert-Kaserne.
    Die Zeit vertrieben wir dort mit einem Stadtrundgang von 8km Länge am Samstag und einem Besuch des Containerhafens. Im Lager selbst genossen wir einen Kurs von unserem Mitbetreuer und “Möchtegern-Überlebens-Trainer” Thoran, der versuchte, uns Tricks aus seinen Bundeswehr-Zeiten nahe zu bringen.

  • Gesteinsbearbeitung

    Heute begangen wir mit dem Bau eines Bocksteges bis unser Ortsbeauftragter Olaf Göttsche uns den ehemaligen Pool zur Zerstörung freigab. Schnell überarbeiteten wir unser Dienstthema zur Gesteinsbearbeitung. Nach dem wir den Wasserstand mit der Tauchpumpe abgesenkt und ein Teil der Folie entfernt hatten, konnten wir mit dem großen Aufbrechhammer beginnen die Bodenplatte zu durchbrechen. Nach ca. einer Stunde reiner Arbeit an dem Aufbrechhammer blieb trotzdem noch etwas von der geschätzt 15qm großen und 20cm dicken Platte übrig…

  • Aufräumen im Jugendgruppenraum

    Nach dem die meisten Schäden in der Unterkunft behoben wurden, haben wir heute unseren Jugendgruppenraum wieder eingeräumt.

  • Bocksprengwerk

    An diesem Tag haben wir angefangen, ein Bocksprengwerk in unserem Pool zu errichten. Hierzu nahmen wir die Maße des Pooles, um dann zu berechnen in welcher Höhe die Querbalken fixiert werden mussten. Die Fixerung wurde dann mit Leinen mit einem Bockschnürbund erreicht. Ganz fertig wurden wir mit dem Bau leider nicht. Da der Pool von den Aktiven über die Feiertage abgerissen wurde, bauten wir das Bocksprengwerk am nächsten Mittwoch wieder ab. Der darauf folgende Mittwoch, der 14. April, entfiel.

  • Pumpen

    Pumpen

    Heute kamen wir auf das Angebot unseres Ortsbeauftragten vom letzten Jahr, den Pool leerzupumpen, zurück. Mit drei Pumpen der ersten und zweiten Bergung leerten wir den Pool daraufhin. Zusammen haben diese Pumpen eine Förderleistung von maximal 1600 l/m. Mit dieser Leistung waren die geschätzen 35.000 l in etwa einer Stunde leergepumpt. Wer nun nachrechnet und sich wundert, warum es trotz 1600l/m Förderleistung fast eine Stunde dauert: Die Werte, die auf den Pumpen angegeben sind, beziehen sich auf die Förderleistung ohne Höhenunterschied und ohne lange Schläuche, welche evtl. auch Knicks haben. Um das Wasser abzupumpen hatten wir jedoch mehr als 100m Schlauch an den Pumpen, wodurch die Förderleistung stark gedrosselt wurde. Mit fast einer halben Stunde Verspätung konnten wir dann unser heutiges Projekt abschließen.