Kategorie: 2011

  • Brand in Fahrzeughalle

    Wie wohl viele aus der Presse erfahren haben, kam es in unserer Fahrzeughalle zu einem Brand, welcher einen Großteil unserer Ausstattung zerstörte. Informationen hierzu finden sich auf den Seiten des Ortsverbandes.

    Auch viele aus der Jugendgruppe halfen bei den Aufräumarbeiten nach dem Brand. Auch ohne offiziellen Dienst kamen viele nach der Schule sofort zum THW um ihre Hilfe anzubieten. Einige riefen an und fragten, ob sie etwas tuen können. Diese Hilfe war auch notwendig, da es nicht nur Aufgaben draußen in der abgebrannten Halle sondern auch in dem Unterkunftsgebäude gab, für die die Aktiven keine Zeit bzw. zu wenig Helfer hatten. So kümmerten sich die Jugendlichen zum Beispiel um die Versorgung der Helfer mit Brot, Brötchen, Würstchen und Suppe. Auch versuchten Sie, die Unterkunft halbwegs sauber zu halten.

    Vielen Dank für eure Hilfe! Toll, das täglich welche von euch da waren, auch wenn kein offizieller Dienst war.

  • Länderjugendlager auf Rügen

    Länderjugendlager auf Rügen

    Wie in jedem Jahr fand dieses Jahr das Länderjugendlager statt. Dieses mal ging es etwas weiter, es ging nach Prora auf der Insel Rügen. Dieses Jahr nahmen 17 Personen aus Oldesloe teil.

    Los ging es am Freitag nachmittag gegen 15 Uhr. Wir fuhren mit dem uns neu zugewiesenen MTW, dem MLW1 und dem MLW5 in Richtung Rügen. Leider hatte der MTW zu wenig Öl, so dass sich die Fahrt etwas verzögerte. Gegen 21 Uhr kamen wir dann auf Rügen an und schlugen dann, nach dem Abendessen, unsere Zelte auf. Vielen Dank an dieser Stelle an den Stralsund, der uns kurzfristig ein SG30 Zelt geliehen hatte.

    Am Samstag erkundeten wir dann das Lagergelände, unter anderem mit einer professionellen Führung zu den Ruinen des Seebades Prora. Wir wurden über die Geschichte der während der Zeit des Nationalsozialismus errichteten Gebäude aufgeklärt. Den Nachmittag verbrachten wir dann am Strand.

    Am Sonntag wollten wir dann den Kaiserstuhl, einen großen Kreidefelsen auf Rügen, besichtigen. Leider machten in Sassnitz technische Probleme einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der Verzögerungen reichte die Zeit nicht mehr aus, da um 14 Uhr die Jugendgruppe an dem Volleyballturnier teilnehmen wollte. Da das Wetter aber inzwischen schlechter wurde, verzögerte sich der Start des Turnieres jedoch, so dass es im Nachhinein wohl doch zeitlich gereicht hätte. Mit etwa zwei Stunden Verspätung begann dann das Turnier. Die Ortsverbände Itzehoe und Bad Oldesloe stellten hierbei zusammen ein Team, welches das Turnier auch souverän gewann.

    Am Montagmorgen ging es dann schon wieder an den Abbau. Gegen 11 Uhr verließen wir das Lagergelände in Richtung Bad Oldesloe, den Ort, den wir erst in über 8 Stunden erreichten:

    Bis kurz vor Rostock lief alles, wir kamen, auch wenn Stau auf der Autobahn war und wir dank der automatischen Stauumfahrung des Navigationsgerätes über Landstraßen fahren mussten, gut durch und bewegten uns mit Maximalgeschwindigkeit, welche aufgrund des MLW1, der über 3,5t wiegt, bei 80 km/h lag, in Richtung Oldesloe. Kurz vor Rostock war dann leider die Stauumfahrung des Navi zu langsam, als wir gerade im Stau auf der A20 stehen blieben, meldete es : Auf Ihrer Reise-Route befindet sich eine Verkehrsbehinderung…
    Ab jetzt standen wir dann über 2 Stunden auf der Autobahn. Es bewegte sich nichts. Einige fingen an Karten zu spielen, andere halfen Personen, die auch im Stau standen, mit den Restbeständen an Mineralwasser, welche wir noch hatten. Und nicht nur Menschen wurde geholfen, auch einen Hund der aufgrund der Hitze Durst hatte, versorgten wir. Die Betreuer achteten zwar auf die Sicherheit der Jugendlichen indem sie Warnwesten verteilten und empfahlen, sich im Schatten der Fahrzeuge aufzuhalten, hielten sich aber leider selber nicht immer daran, wie wir später merkten. Nach dem Stau fungierten wir noch als Pannenhelfer und sicherten ein Liegenbleiber ab. Dank des Überbrückungskabels, welches Thiemo Schuff vor einigen Jahren bei der 23h-Übung in Ahrensburg in den MLW1 gepackt hatte, konnten wir der Familie auch helfen, so dass auch diese ihre Reise fortsetzten konnten. Als es dann wieder losging, fuhren wir nicht weit. Kurz hinter Rostock hieß es dann wieder Pause: Thies, dem Kraftfahrer des MLW5 war übel. Scheinbar hatte er sich zu lange in der Sonne aufgehalten. Nach einer Stunde Pause war klar, er kann heute nicht mehr fahren. So entschieden wir uns, einen Ersatzkraftfahrer zu besorgen. Glücklicherweise war Oliver Scharf privat in Wismar. Die Sanitäter bzw. Sanitätshelfer aus der Jugendgruppe Laura, Lars und Felix wurden mit Thies und dem MLW5 dann erstmal vor Ort gelassen, die beiden anderen KFZ fuhren weiter, damit die Jugendlichen, die am nächsten Tag zur Schule mussten auch zeitnah zu hause ankommen. Oliver Scharf war so nett und fuhr den MLW5 dann mit dem kranken Thies nach Oldesloe zurück, Frau Scharf übernahm den Privatwagen. Ab hier ging es wieder flott vorwärts, es gab keinen Stau mehr, der uns den Weg blockierte bzw. wir umfuhren die restlichen Staus. Kurz nach 20 Uhr waren wir dann endlich in Oldesloe und endlich Dienstschluss.

    Das Ausräumen der Fahrzeuge übernahmen dann netterweise einige Eltern, da die Jugendlichen zum Großteil extrem müde waren.

    An dieser Stelle vielen Dank an:
    Olaf Göttsche
    THW OV Strahlsund
    Oliver Scharf
    Thies Evers
    Simon Schoss
    Olaf Krilling
    Gerrit Petrowski
    Christiane Pohlmann
    Michael Hammer
    Regine Timm
    und an viele weitere.

    Text: Sören Ganzer und Florian Timm
    Bilder: Christian Polzin, Alexander Mallek und Simon Schoss

  • Ausbildung Straßeneinbauten

    Ausbildung Straßeneinbauten

    Da wir bei der Übernachtung im OV und vorallem bei der Nachtübung gemerkt hatten, dass einige Druckschläuche undicht waren, testeten wir heute alle Schläuche durch.
    Des weiteren schauten wir uns genauer an, was man so alles auf und vor allem unter der Straße findet: Normale Gullis, in den Abwässer fließen, kennt jeder, uns interessierten aber vorallem die Unterflurhydranten, aber auch die Absperrmöglichkeiten für Gas und Wasser schauten wir uns an.

  • Übernachtung im OV

    Übernachtung im OV

    Einige aus der Jugendgruppe wünschten sich, das Deutschland-sucht-den-Superstar-Finale auf der Leinwand im Ortsverband zu sehen. Aus diesem Wunsch wurde dann eine Übernachtung im Ortsverband mit einer Nachtwanderung, einer Übung und natürlich dem DSDS-Finale.

    Um 18 Uhr traffen sich die ersten um die Übernachtung vorzubereiten. Es wurden Tische geschoben und Feldbetten aufgebaut. Im Büro liefen während dessen weitgehend unbemerkt die Vorbereitungen für das was später kommen sollte. Um 19.30 Uhr kamen dann die restlichen Teilnehmer. Die Gruppe spaltete sich dann kurz nach 20 Uhr, da nicht alle DSDS sehen wollten. Auf dem Fernseher im Jugendgruppenraum wurden während dessen DVDs geschaut. Gegen 22 Uhr nach der ersten DVD begangen wir dann das Abendessen vorzubereiten. Es wurde Fleisch und Würstchen gegrillt, dazu gab Pommes, Kartoffelsalat und Salat, den Anna und Julia zu Hause vorbereitet hatten. Nach dem Essen und dem Ende von dem ersten Teil von DSDS ging es nach draußen zu der angekündigten Nachtwanderung. Die Jugendgruppe und die Betreuer wurden dazu in 3 Gruppen aufgeteilt, eine Gruppe übernahm im MLW1 die Leitung, die anderen beiden Gruppen gingen auf die Suche. Dazu bekam jede Gruppe eine Karte, ein Geodreieck und ein Funkgerät. Es waren Stationen mit Aufgaben auf und um das OV-Gelände versteckt. Diese mussten gelöst werden, um die im Katastrophenschutz üblichen UTM-Referenz-Koordinaten der nächsten Station zu erlangen. An der Schlussstation wartete dann eine Kühlbox mit einem Eis für jeden Teilnehmer. Nach dieser Fernseh-Pause an der frischen Luft ging es wieder rein, es wurde noch die Entscheidung von DSDS gesehen, dann ging es ins Bett, genauer in die Feldbetten, die im OV aufgebaut wurden. Um ein Uhr begann die Nachtruhe.

    Die Nachtruhe war jedoch schnell zu Ende. Um 3.18 Uhr wurde von Simon und Florian das Stabsbüro besetzt und kurzdarauf der Alarm ausgelöst. Die Jugendlichen bekamen eine Einsatzübung zu lösen. Auf dem OV-Gelände sollte eine Person gefunden werden, die sich in einem Lager verletzt hatte. Es wurde vermutet, dass die Person schwerverletzt sei. Weitere Informationen waren nicht bekannt. Als zweite Aufgabe sollte eine Wiese neben dem OV-Gebäude aufgrund von Flächenbrandgefahr bewässert werden. Während der gesamten Übung sollte auch auf Beleuchtung geachtet werden. Simon wies die schon für die Nachtwanderung gewählten Gruppenführer in den Einsatzauftrag ein, danach wurden die Gruppen auf sich gestellt und nur noch über Funk Unterstützung gegeben. Die eine Gruppe kümmerte sich um die Suche und Rettung des Verletzten, die andere baute die Wasserversorgung auf und sperrte dafür auch die Straße voll. Schon nach kurzer Zeit war die Person gerettet und die Gruppe nahm sich der Beleuchtung an. Das Aufbauen der Wasserversorgung dauerte wie erwartet länger, da eine Strecke von etwa 150m überbrückt werden musste. Soviel Schlauch befindet sich nicht auf dem GKW, so dass der MzKW und Lagerbestände nachgefordert werden mussten. Etwa eine halbe Stunde nach dem Ausrücken war die Übung abgearbeitet und das Aufräumen begann. Auf die geplante Verpflegung wurde verzichtet, damit die Jugendlichen schnell wieder ins Bett konnten.

    Da schon fast alle sehr früh wach und aufgestanden waren, nur noch einer schlief tief und fest, gab es gegen 7.30 Uhr Frühstück. Nach dem Aufräumen war dann um 10 Uhr Schluss und es ging für alle wieder nach Hause, wo wohl viele noch ziemlich viel Schlaf nachzuholen hatten. Einige hatten die ganze Nacht nicht geschlafen.

  • Pumpenausbildung

    Pumpenausbildung

    Auf Wunsch einiger fuhren wir heute raus und und planten eine Pumpstrecke und einen Steg aufzubauen. Vor Ort auf einem Feldweg neben der A21 an der Beste, schon mit Verspätung angekommen, stellte sich heraus, dass es wohl eine zweite Verzögerung geben würde: Ein LKW-Fahrer meldete uns, dass nur wenige hundert Meter von uns entfernt ein Auto in einer Kurve auf der Autobahn in den Graben gefahren sei. Simon meldete dies gleich weiter an die Leitstelle. Nun bekamen wir die Aufgabe, zu erkunden, ob es Verletzte gegeben hat. So verzögerte sich der eigentliche Jugenddienst weiter. Wieder an dem Feldweg angekommen entschieden wir uns daher den Aufbau eines Steges zu verwerfen und nur noch die Pumpe aufzubauen.

  • Übung Verpuffung in Fahrzeughalle

    Heute machten wir eine Übung auf dem Gelände der Unterkunft. Laut Szenario war in einer Fahrzeughalle Kraftstoff ausgetretten, der durch eine Person, die sich nicht an das Rauchverbot hielt entzündet wurde. In einem Lager würde eine Person eingeklemmt, in der Halle selbst wurde eine Person von einem umherfliegenden Gegenstand getroffen und verletzt. Während der Rettung brach dann noch ein Helfer auf Grund von Kreislaufproblemen zusammen (auch Teil der Übung).
    Die Jugendgruppe teilte sich dann in drei Gruppen, eine Gruppe war für die Betreuung und Versorgung der Verletzten zuständig, die anderen beiden Gruppen bildeten die beiden Bergungsgruppen. Die einzelnen Gruppen wurden so aufgeteilt, das in allen Gruppen ca. gleich viele neue und “alte” Mitglieder der Jugend waren. Die Gruppen wurden dann auf sich selbst gestellt. Sie entschieden sich, einen Leiterhebel zu bauen, um die Person vom Schwerlastboden zu retten. Schon nach etwa 30 Minuten waren alle Verletzten aus der Halle gerettet. Nach dem Aufräumen wurden nochmal drei Gruppen gebildet und drei Stationen aufgebaut, an denen “Stabile Seitenlage”, das Aufnehmen eines Verletzten auf eine Krankentrage und der Aufbau eines Stromerzeugers erklärt und ausprobiert wurden.
    Bilder gibt es leider keine, da ich einer der Verletzen war.

  • Ausbildung Hebekissen

    Ausbildung Hebekissen

    Da viele neue noch nicht den Ortsverband und die Ausstattung kannten, holten einige die Besichtung des Ortsverbandes nach. Danach gingen wir raus, um mit den Hebekissen ein bisschen zu üben. Als Übungsobjekte benutzten wir den MLW1 und den Seecontainer.

  • Zelte

    Zelte

    Die meisten der neuen Mitglieder kannten nicht die Zelte des THWs. Da das Länderjugendlager auf Rügen aber immer dichter rückt, schauten wir uns heute die Zelte aus der Ausstattung genauer an. Die SG-Zelte bereiteten keine Probleme, die Sudan-Zelte, die aber auch von den langjährigen Mitgliedern schon lange bzw. noch nie aufgebaut wurden, waren da schon komplizierter. Das letzte mal wurden diese in der alten Unterkunft aufgebaut. Nach einigen Fehlversuchen standen aber am Ende auch diese Zelte. Dennoch werden wir für das Länderjugendlager lieber die SG-Zelte verwenden. Diese sind wohl doch um einiges einfacher aufzubauen und auch stabiler.

  • Floßbau an der Trave

    Floßbau an der Trave

    Der heutige Mittwochs-Dienst fiel ungewöhnlich groß aus, anstatt von 7-10 Personen, wie es in den letzten Jahren normal war, waren wir heute insgesamt 22 Personen. Der Grund hierfür: Zu den 10 Jugendlichen der Jugendgruppe waren noch 7 weitere gekommen, um sich die THW-Jugend anzuschauen.
    Wir fuhren dann nach mit insgesamt 5 Fahrzeugen nach Reinfeld unter die Autobahnbrücke hinter dem Klärwerk. Diese Stelle bot sich an, da wir ein Floß bauen wollten. Das Material hierfür hatten wir schon vor dem Dienst in den MLW1 und den MLW5 verladen.
    In Reinfeld teilten wir die Gruppe dann in zwei Teile: Jede Gruppe baute eine der beiden schwimmenden Unterstützungen des Floßes. Nach dem Bau dieser wurden sie verbunden und zwei Bohlen aufgebracht. Zu guter letzt ließen wir das Floß auf der Trave schwimmen. Die Zeit reichte leider nur noch für einen kurzen Test, es scheint aber sicher, dass wir einen solchen Bau noch einmal an einem Samstag wiederholen werden.

    Vielen Dank an die, die diesen Dienst erst möglich gemacht haben: Simon Schoss, Olaf Göttsche, Oliver Scharf und Thies Evers

  • Koordinaten- und Funkübung

    Heute haben wir mit der Jugendgruppe eine kleine Koordinaten- und Funkübung durchgeführt. Hierfür waren auf dem OV-Gelände und in der näheren Umgebung Kärtchen mit Begriffen verteilt, die es zu finden galt. Jedes Zweier- bzw. Dreierteam enthielt eine Karte aus OpenStreetMap mit dem UTM-Referenzsystem, welches im Katastrophenschutz verwendet wird.

    Über Funk gab es dann die passenden Koordinaten. Ein paar Beispiele für solche Koordinaten im Folgenden:

    • 32U NE 9299 6203
      Der Platz vor dem OV
    • 32U NE 9303 6208
      Der Hochspannungsmast