Kategorie: Jugendlager

  • Länderjugendlager

    Länderjugendlager

    Auch in diesem Jahr hieß es für uns wieder: Zelte packen, Rucksäcke schultern und auf zum Länderjugendlager. Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg in den hohen Norden – genauer gesagt nach Sörup, unweit von Flensburg. Schon die Anreise ließ erahnen, dass uns eine besonderes Wochenende erwarten würde.

    Auf dem großzügigen Lagergelände angekommen, tauchten wir schnell in das typische Lagerleben ein. Zwischen Zelten und Gemeinschaftsflächen gab es jede Menge zu entdecken. Wir nutzten die zahlreichen Möglichkeiten, um gemeinsam verschiedenste Spiele zu spielen, neue Freundschaften zu knüpfen und alte Bekannte aus anderen Jugendgruppen wiederzutreffen. Die Tage waren geprägt von viel Lachen, Teamgeist und unvergesslichen Momenten, während wir abends den Tag in gemütlicher Runde ausklingen ließen.

    Neben den Aktivitäten auf dem Lagergelände standen auch spannende Ausflüge auf dem Programm. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Wikingerdorfs Haithabu, bei dem wir in die Geschichte eintauchen und einen faszinierenden Einblick in das Leben der Wikinger gewinnen konnten. Ebenso sorgte der Besuch im Schwimmbad für Abkühlung, Spaß und jede Menge gute Laune.

    Alles in allem war das Länderjugendlager auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg – mit tollen Aktionen, vielen gemeinsamen Erlebnissen und Erinnerungen, die uns sicher noch lange begleiten werden.

  • Länderjugendlager 2015

    Länderjugendlager 2015

    Pfingstjugendlager 22.05.2015 – 25.05.2015 in Putlos

    Jedes Jahr zu Pfingsten wird es Zeit für das Länderjugendlager Küste. Nachdem es letztes Jahr nach Rostock in Mecklenburg-Vorpommern ging, war dieses Jahr wieder Schleswig-Holstein an der Reihe und so fand das Lager in Putlos bei Oldenburg in Holstein statt.
    16 Jugendliche und 5 Betreuer machten sich am Freitag mit dem GKW (Gerätekraftwagen), dem T4 (Mannschaftstransportwagen) und dem MLW 1 (Mannschaftslastwagen) mitsamt des Jugendanhängers gut gelaunt auf den Weg. Den Stau konnten wir zum Glück umfahren und waren so gegen kurz nach 18 Uhr in Putlos und am Meldekopf. Dort mussten wir nachdem wir die Lagerausweise und T-Shirts bekommen hatten noch ziemlich lange warten bis wir auf das Gelände und zu unserem Zeltplatz fahren durften. Die Zeltplätze waren in Reihen angelegt die von A bis G gingen und sich alle an der gleichen Zufahrtsstraße befanden. Da bei Reihe C gerade ein anderer Ortsverband entlud hieß es warten für uns. Der Stimmung tat dies allerdings nichts ab.
    Der Aufbau ging schnell von statten und nach dem Abendessen ging es flott ins Bett.

    Am Samstagmorgen sind wir durch das Prasseln des Regens geweckt worden. Wir warteten ein wenig ab und gingen dann bei dem etwas leichter werdenden Schauer Richtung Essensaal, welcher sich dieses Jahr über einige Kilometer weit weg befand. Reichlich gestärkt begaben wir uns dann zur Lagereröffnung. Danach setzten wir uns in die nun strahlende Sonne und gingen die Angebote der Umgebung durch. Nach mehreren Abstimmungen ergaben sich als Aktivitäten am Samstagabend das U-Boot U11 auf Fehmarn und für Sonntag ein Tag im Schwimmbad Subtropisches Badeparadies.

    Erstmal wurde allerdings das Lagergelände und der Graben erforscht. Nach der U-Boot Besichtigung ging es wieder zurück auf das Gelände und zum Abendessen, welches heute Nudeln mit einer Hacksoße darstellte. Am Abend folgten wir dann der Einladung der Ahrensburger Jugendgruppe zum Cocktailabend an deren Zeltplatz. Gegen acht gingen wir hinüber und neben leckeren Cocktails wurden auch einige Süßigkeiten gereicht. Die Runde dauerte dank netten Fackellicht und lustigen Gesprächen bis halb elf an, denn dann mussten wir zur Betreuerbesprechung, bei der die am Tag angefallen Sorgen und Nöte besprochen worden sind. So endete der erste Tag im Lager.

    Am Sonntag ging es wieder mal die mittlerweile gewohnte Strecke zum Frühstück und wieder zurück. Zurück am Zelt hieß es gleich Taschen packen fürs Schwimmbad. Da die Ahrensburger Jugend ebenfalls zum Schwimmbad wollten schloss man sich zusammen und so fuhr der THW-Bus 33 Jugendliche und 6 Betreuer zum Weissenhäuser Strand. Von 10:15 Uhr bis 16:10 Uhr hieß es dann plantschen, schwimmen und rutschen was das Zeug hält. Erschöpft und hungrig holte der Bus uns dann kurz vor fünf pünktlich ab und es ging zurück zum Lagergelände. Der Fußmarsch zum Essen zog sich länger hin als die Tage davor, doch alle haben dann doch noch den Rückweg geschafft. Bevor es dann ins Bett ging, setzten sich die Jugendlichen gemütlich auf die andere Seite des Grabens zusammen, tollten übers Lagergelände oder machten Matheaufgaben mit den Betreuern.
    Da bei der Betreuerbesprechung herauskam, das die Abreise am nächsten Tag genauso wie die Anreise verlaufen sollten, entschieden die Betreuer frühes Aufstehen und Abbau, sowie Beladen der Fahrzeuge vor dem Frühstück.

    Um 6:00 Uhr war also aufstehen angesagt und alle packten tatkräftig mit an, sodass der Platz um halb acht abgenommen und die Autos gegen acht beladen waren. Nachdem Frühstück halfen wir noch unseren Logisitk Gruppe des Ortsverabandes – die während des Lagers für logistischen Dienste (auch Reparaturen) zur Verfügung standen – beim Abbau eines Zeltes und dem Aufrollen der Kabeltrommeln. Gegen 10:00 Uhr rollte die Kolonne aus der Kaseren und es ging Richtung Bad Oldesloe. Ohne Stau oder sonsitge Zwischenfälle waren wir um kurz nach elf Uhr auch schon im Ortsverband. Die Fahrzeuge wurden entladen und das Geschirr noch einmal abgespült. Anschließend wurden die feuchten Zeltplanen und Pavilionplanen in der Halle zum trocknen aufgehangen und die Jugendlichen an die Eltern übergeben.

    Rundum war es ein spaßiges Pfingstjugendlager ohne jegliche Zwischenfälle. Wir bedanken uns sehr bei den Organisatoren und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr in Hamburg.

  • Pfingstjugendlager

    Pfingstjugendlager

    4 Tage Action

    Pfingsten stand an und damit natürlich auch das alljährliche Pfingstlager. Voller Vorfreude packten wir am Mittwoch vor dem Wochenende den MLW und den neuen Anhänger. Am Freitag war es dann auch schon so weit. Ab 15 Uhr trudelten die 17 Jugendlichen und drei Betreuer nacheinander ein. Das Gepäck wurde verstaut und alle warteten gespannt auf den Bus, der wie viele andere allerdings im stockenden Verkehr auf der A1 fest hing.

    Nach mehreren Stunden und ein paar stauähnlichen Verhältnissen kamen wir zusammen mit der Ahrensburger Jugend auf dem Marinegelände auf der Hohen Düne an. Die Lagerausweise wurden verteilt und wir begannen das Lager erstmal mit dem wohlverdienten Abendessen. Durch das Gulasch gestärkt, fingen wir an die Zelte und den Pavillon aufzubauen und den restlichen Krimskrams zum Lagerplatz zu schaffen.
    Trotz der sehr kurzen Nacht waren alle am nächsten Tag gut gelaunt und auch der lange Weg zur Essensausgabe und die doch länger Warteschlange konnte diese nicht trüben. Um nicht von dem reichhaltigen Frühstück zu zu legen beschlossen wir uns ein wenig sportlich zu betätigen. So spielten einige Fußball, Wikingerschach oder es wurde ausgiebig das Lagergelände erkundigt. Am Nachmittag stand dann die Besichtigung des Schnellbootes der Marine an. Da zwei Jugendliche daran kein Interesse hatten, gingen sie in Begleitung eines Betreuers in der Zeit zum nahegelegenen Strand. Am Nachmittag teilten wir uns ebenfalls auf. Während einige Warnemünde einen Besuch abstatteten, baute der Rest das kleine Planschbecken auf und begann mit einer feuchtfröhlichen Wasserschlacht.
    Wenig angetan von den Fertigsandwiches in den Lunchpaketen ging es relativ früh schon zum Abendbrot, wo heute Wurstgulasch auf dem Speiseplan stand. Der Abend klang ruhig mit leichten Gitarrenklängen und den Besuch von anderen Jugendlichen aus anderen Ortsverbänden aus.

    Schneller als gedacht war es auch schon Sonntag. Heute begannen wir nachdem Frühstück den Tag mit einem Teil der Jugendgruppe am Strand. Der Rest blieb im Lager und spielte THW Quartett. Gegen Mittag kam der Wunsch auf doch auf die nahegelegene Kartbahn zu fahren. Da wir allerdings nur den MLW mit sieben Sitzplätzen – inklusive Fahrer- mithatten, baten wir die Ahrensburger uns mit ihrem MTW (9 Sitzplätze inklusive Fahrer) auszuhelfen. Da die Ahrensburger noch das gute Wetter ausnutzen wollten, waren sie sofort bereit uns zu unterstützen. Während der eine Teil nun ordentlich auf die Tube drückte, setzten sich der zurückgebliebenen Teil um das Planschbecken, kühlte sich die Füße und unterhielt sich.

    Gegen Nachmittag stoßen alle wieder zusammen und sicherten noch einmal die Zelte und den Pavillon nach, da ein Unwetter angekündigt worden war. Danach wollten wir uns eigentlich auf den Weg zum Abendessen machen, allerdings kam das Unwetter dazwischen. Mit kräftigen Windböen überraschte uns das darauf folgende Gewitter. Einige so sehr dass sie es nicht mehr schafften ihre Zelte zu sichern. So sah man, wie einige Zelte sich selbstständig machten. Das Lagergeländer ist zur Sicherheit geräumt worden. Schutz fanden wir in einer alten Turnhalle, wo wir das Wetter abwarteten. Es wurden Getränke und Äpfel gereicht und die Jugendlichen und Betreuer, welche sich ein wenig verletzt hatten oder dem Stress nicht gewachsen waren, wurden versorgt. Nach kurzer Zeit ging es dann zurück zu dem Zeltplätzen und leider mussten einige Jugendgruppen schon am Abend abreisen, da ihre Zelte zerstört oder weggeweht waren. Nach ausgiebigen Erzählungen über die Geschehnisse und dem Abendessen schliefen trotz allem alle schnell ein und am Montag begann nachdem Frühstück der Abbau.

    Dank der Unterstützung der Ahrensburger ging dieser schnell von statten, sodass wir früh aufbrechen konnten. Gegen 14 Uhr trafen wir wieder im Ortsverband Bad Oldesloe ein. Schnell entluden wir das Gepäck und die Zelte, welche wir zum trocknen ausbreiteten, bevor wir sie wieder wegräumten. Nach einem kurzen Gespräch mit den Eltern ging es dann auch schon nach Hause.

    Ein großes Dankeschön geht an den technischen Zug, der kurzer Hand den Rest des Anhängers und des Fahrzeuges entlud und an die Ahrensburger Jugendgruppe, die mit uns zum Zeltlager gefahren ist und uns tatkräftig unterstützten!

  • Länderjugendlager

    Länderjugendlager

    Zelten, andere Jugendliche kennen lernen und eine Menge Spaß haben!
    Das sind die grundlegende Dinge,die das Pfingstjugendlager (oder auch Länderjugendlager) jedes Jahr bereit hält. In diesem Jahr fand dieses vom 17.05 bis zum 20.05 in Hamburg Allermöhe statt.

    Freitag – 17.05:
    Da wir am Mittwoch davor die Fahrzeuge (MLW und MTW) schon beladen hatten mit alldem was man so braucht, wie z.B. Feldbetten, Zelte, neuen Pavillon, Bierzeltgarnituren und vielem Mehr, brauchten wir am Freitag nur noch die Taschen und Rucksäcke der Teilnehmer verstauen. So hieß es kurz nach 15 Uhr für elf Jugendliche und drei Betreuer (Unterstützung durch Felix Kückenhöner als Kraftfahrer und Betreuung) Abfahrt nach Hamburg.
    Die kurze Fahrt verlief ohne Probleme und auf dem Lagergelände begann sofort der Aufbau der zwei Zelte und des Pavillons. Abends stärkten wir uns beim Abendessen und fielen früh ins Bett.
    Samstag – 18.05:
    Nach dem Frühstück und dem Abwasch wurde das Lager – wie jedes Jahr – offiziell eröffnet und kurz danach planten wir den Tag. Schnell wurde klar, dass die Jugendliche unterschiedliche Ideen hatten. Während drei plus ein Betreuer zum Angeln an die nahegelegene Doven Elbe gingen, erkundete der Rest Hamburg. Am Nachmittag kamen die zwei Gruppen wieder zusammen und den Rest des Tages wurde das selbstgebaute Wikingerschach und Fußball gespielt.
    Sonntag – 19.05:
    Auch Sonntag splitteten wir uns, da die Angler gerne mal einen Blick auf Hamburg werfen und die anderen lieber ins nahegelegene Billebad in Bergedorf zum Schwimmen wollten. In Hamburg gingen wir erst am Elbstrand entlang und erkundeten dann den alten Elbtunnel. Am Nachmittag trafen wir dann wieder zusammen und es wurden erneut die trockenen Stunden genutzt, um zusammen zu spielen.
    Montag – 20-05:
    Am Montag hieß es dann auch schon zusammen packen. Vor dem Frühstück räumten wir die Zelte soweit leer das wir nachdem Frühstück nur noch die Zelte und Pavillon abbauen und verladen mussten. Dies sparte Zeit und so konnten wir relativ schnell wieder zurück zur Unterkunft fahren. Dort mussten wir die doch sehr nass und dreckig gewordene Zelte nochmals aufbauen und mit einem Hochdruckreiniger säubern. Nachdem abladen der Fahrzeuge und das wegräumen der mitgenommenen Materialen und Gegenstände ging es nach Hause für alle

    Trotz des regnerischen Wetters kam der Spaß nicht zu kurz, was auch durchaus an den Fahrzeugen lag, die sich auf dem durchnässten Platz festfuhren. Alles in einem war es ein sehr lustiges und spannendes Jugendlager und wir freuen uns schon, wenn es das nächste Jahr nach Mecklenburg-Vorpommern geht.

  • Stormini 2012 in Hamberge

    Stormini 2012 in Hamberge

    Zum dritten Mal in Folge war unsere Jugendgruppe – in diesem Jahr gemischt mit einigen Aktivhelfern – bei Stormini vor Ort, um die Veranstaltung zu unterstützen. Dieses Jahr fand die Veranstaltung in Hamberge statt. Stormini ist ein Planspiel, welches Kindern von 9-13 Jahren die Berufswelt, Demokratie und das Soziale System in Deutschland näher bringen soll. Die Kinder müssen “arbeiten”, Steuern zahlen und haben die Chance zu wählen.
    Unsere Jugendgruppe war in diesem Jahr durchgehend mit zehn Helfern vor Ort. Unsere Aufgaben waren, wie schon im letzten Jahr bunt gemischt. Aber auch einige THW typische Aufgaben waren dabei: So zeigen die Bilder unten unsere Helfer beim Verhindern einer Überflutung der Kinderstadt durch den Verbau von Sandsäcken sowie den Bau von Sandwällen und Gräben.

    Vielen Dank an die Feuerwehr Stockelsorf, die es uns mit ihrer Drehleiter ermöglichte die Luftbilder von Stormini zu schießen.

  • Stormini in Bargfeld-Stegen

    Stormini in Bargfeld-Stegen

    Wie in Ahrensburg und in Bad Oldesloe unterstützte die Jugendgruppe in Bargfeld-Stegen in diesem Jahr wieder die Kinderstadt Stormini, die dieses Jahr zum vierten mal stattfand. Unsere Aufgaben bezogen sich dieses Jahr nur auf Technische Hilfeleistungen, eine Freizeitaktion für die Kinder konnten wir aufgrund des Brandes in unserer Fahrzeughalle leider nicht stellen.
    So wurden wir dieses jahr Ansprechpartner des KJR für die komplizierteren Aufträge: So war es unteranderen unser Aufgabe die Reinigungsanlage für das Geschirr und für die Kinder aufzubauen und ein Wasserzu- und -abfluss zu bauen. Was sich hier so einfach anhört, war praktisch gar nicht so einfach. Die Leitungen mussten über das dach einer Sporthalle und durch ein Lichtschacht in eine Abstellkammer verlegt werden. Was bei dem unter Druck stehenden Wasserzufluss noch kein Problem darstellt, ist für die Abwässer komplizierter. Daher musste ein Abwassertank eingegraben werden, aus welchen dann eine Tauchpumpe mit Schwimmerschalter die Abwässer über das Dach in ein Waschbecken in der Abstellkammer pumpte. Auch größere Transporte, wie der Transport von über 50 Euro-Paletten, war aufgrund des Fahrzeuges, das uns der OV netterweise die meiste Zeit überlassen hatte, den MLW1, unsere Aufgabe. Natürlich hatten wir noch viele weitere kleinere Aufgaben, diese hier aber alle zu schildern, würde aber sicherlich den Rahmen dieses Berichtes sprengen.

    Vielen Dank an den ASB RV Stormarn-Segeberg, der uns Ausstattung wie Zelte, Feldbetten, Tische und Bänke geliehen hat. Ohne diese Unterstützung hätten wir nicht an der Veranstaltung teilnehmen können. Unsere eigene Ausstattung wurde bei dem Brand leider komplett zerstört bzw. im Falle der Zelte durch Ruß und Löschwasser nicht verwendbar.

  • Länderjugendlager auf Rügen

    Länderjugendlager auf Rügen

    Wie in jedem Jahr fand dieses Jahr das Länderjugendlager statt. Dieses mal ging es etwas weiter, es ging nach Prora auf der Insel Rügen. Dieses Jahr nahmen 17 Personen aus Oldesloe teil.

    Los ging es am Freitag nachmittag gegen 15 Uhr. Wir fuhren mit dem uns neu zugewiesenen MTW, dem MLW1 und dem MLW5 in Richtung Rügen. Leider hatte der MTW zu wenig Öl, so dass sich die Fahrt etwas verzögerte. Gegen 21 Uhr kamen wir dann auf Rügen an und schlugen dann, nach dem Abendessen, unsere Zelte auf. Vielen Dank an dieser Stelle an den Stralsund, der uns kurzfristig ein SG30 Zelt geliehen hatte.

    Am Samstag erkundeten wir dann das Lagergelände, unter anderem mit einer professionellen Führung zu den Ruinen des Seebades Prora. Wir wurden über die Geschichte der während der Zeit des Nationalsozialismus errichteten Gebäude aufgeklärt. Den Nachmittag verbrachten wir dann am Strand.

    Am Sonntag wollten wir dann den Kaiserstuhl, einen großen Kreidefelsen auf Rügen, besichtigen. Leider machten in Sassnitz technische Probleme einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der Verzögerungen reichte die Zeit nicht mehr aus, da um 14 Uhr die Jugendgruppe an dem Volleyballturnier teilnehmen wollte. Da das Wetter aber inzwischen schlechter wurde, verzögerte sich der Start des Turnieres jedoch, so dass es im Nachhinein wohl doch zeitlich gereicht hätte. Mit etwa zwei Stunden Verspätung begann dann das Turnier. Die Ortsverbände Itzehoe und Bad Oldesloe stellten hierbei zusammen ein Team, welches das Turnier auch souverän gewann.

    Am Montagmorgen ging es dann schon wieder an den Abbau. Gegen 11 Uhr verließen wir das Lagergelände in Richtung Bad Oldesloe, den Ort, den wir erst in über 8 Stunden erreichten:

    Bis kurz vor Rostock lief alles, wir kamen, auch wenn Stau auf der Autobahn war und wir dank der automatischen Stauumfahrung des Navigationsgerätes über Landstraßen fahren mussten, gut durch und bewegten uns mit Maximalgeschwindigkeit, welche aufgrund des MLW1, der über 3,5t wiegt, bei 80 km/h lag, in Richtung Oldesloe. Kurz vor Rostock war dann leider die Stauumfahrung des Navi zu langsam, als wir gerade im Stau auf der A20 stehen blieben, meldete es : Auf Ihrer Reise-Route befindet sich eine Verkehrsbehinderung…
    Ab jetzt standen wir dann über 2 Stunden auf der Autobahn. Es bewegte sich nichts. Einige fingen an Karten zu spielen, andere halfen Personen, die auch im Stau standen, mit den Restbeständen an Mineralwasser, welche wir noch hatten. Und nicht nur Menschen wurde geholfen, auch einen Hund der aufgrund der Hitze Durst hatte, versorgten wir. Die Betreuer achteten zwar auf die Sicherheit der Jugendlichen indem sie Warnwesten verteilten und empfahlen, sich im Schatten der Fahrzeuge aufzuhalten, hielten sich aber leider selber nicht immer daran, wie wir später merkten. Nach dem Stau fungierten wir noch als Pannenhelfer und sicherten ein Liegenbleiber ab. Dank des Überbrückungskabels, welches Thiemo Schuff vor einigen Jahren bei der 23h-Übung in Ahrensburg in den MLW1 gepackt hatte, konnten wir der Familie auch helfen, so dass auch diese ihre Reise fortsetzten konnten. Als es dann wieder losging, fuhren wir nicht weit. Kurz hinter Rostock hieß es dann wieder Pause: Thies, dem Kraftfahrer des MLW5 war übel. Scheinbar hatte er sich zu lange in der Sonne aufgehalten. Nach einer Stunde Pause war klar, er kann heute nicht mehr fahren. So entschieden wir uns, einen Ersatzkraftfahrer zu besorgen. Glücklicherweise war Oliver Scharf privat in Wismar. Die Sanitäter bzw. Sanitätshelfer aus der Jugendgruppe Laura, Lars und Felix wurden mit Thies und dem MLW5 dann erstmal vor Ort gelassen, die beiden anderen KFZ fuhren weiter, damit die Jugendlichen, die am nächsten Tag zur Schule mussten auch zeitnah zu hause ankommen. Oliver Scharf war so nett und fuhr den MLW5 dann mit dem kranken Thies nach Oldesloe zurück, Frau Scharf übernahm den Privatwagen. Ab hier ging es wieder flott vorwärts, es gab keinen Stau mehr, der uns den Weg blockierte bzw. wir umfuhren die restlichen Staus. Kurz nach 20 Uhr waren wir dann endlich in Oldesloe und endlich Dienstschluss.

    Das Ausräumen der Fahrzeuge übernahmen dann netterweise einige Eltern, da die Jugendlichen zum Großteil extrem müde waren.

    An dieser Stelle vielen Dank an:
    Olaf Göttsche
    THW OV Strahlsund
    Oliver Scharf
    Thies Evers
    Simon Schoss
    Olaf Krilling
    Gerrit Petrowski
    Christiane Pohlmann
    Michael Hammer
    Regine Timm
    und an viele weitere.

    Text: Sören Ganzer und Florian Timm
    Bilder: Christian Polzin, Alexander Mallek und Simon Schoss

  • Pfingstlager in Albersdorf

    Pfingstlager in Albersdorf

    Vom 29. Mai bis zum 01. Juni nahm die Jugendgruppe am Pfingstlager in Albersdorf teil. Es war das erste Länderjugendlager des LV-Küste.
    Am Mittwoch vor dem Lager räumten wir schon alles zusammen, damit wir am Freitag mit dem Jugendgruppen-Fahrzeug sofort losfahren konnten.

    Auf dem Weg dorthin wurde der XXL-Kicker des Kreisjugendringes Stormarn aus Lütjensee abgeholt, der für das Kickerturnier benötigt wurde. Im Lager angekommen wurden die Lagerausweise verteilt und der Aufbau, der diesmal ungewöhnlich schnell von statten ging, konnte beginnen.

    Am zweiten Tag wurde das Lager dann offiziell eröffnet. Am Nachmittag besuchten wir das Freibad von Albersdorf und gingen danach zum Pfingstvolksfest.

    Am Sonntag morgen besuchten wir dann die Schleuse in Brunsbüttel. Diese befand sich leider gerade in Bau, so dass wir uns noch ein Kunstwerk, dass uns aufforderte bespielt zu werden (“Bespielen Sie es doch!”), besuchten. Eigentlich wollten wir danach am Fußballturnier teilnehmen, doch durch den Umzug des Pfingstvolksfestes kamen wir nicht zum Lager und mussten über Heide und einige Feldwege dorthin fahren. Im Lager angekommen hätten wir noch teilnehmen dürfen. Da wir aber Besuch vom OV Barmstedt bekamen und die meisten inzwischen sowieso keine Lust mehr hatten, nahmen wir nicht dran teil und spielten lieber Karten. Trotzdem erreichten wir den “verdienten” fünften Platz.

    Am Montag bauten wir dann früh morgens ab, so dass wir als einer der ersten OVs das Gelände verlassen konnten und uns auf den Heimweg machen konnten. In Oldesloe entluden wir dann das Auto und brachten den XXL-Kicker zurück nach Lütjensee.

  • Pfingstlager in Ratzeburg

    Pfingstlager in Ratzeburg

    Dieses Jahr fand das Landesjugendlager in Ratzeburg statt. Am Freitagabend reisten alle an. Dann bauten wir die Zelte auf und gingen Abendessen. Am Samstag nahmen wir an der Stadtrally teil, bei der wir den 6. Platz belegten. Im Anschluss daran ließen wir den Tag in der Gruppe gemütlich am Lagerfeuer ausklinken. Sonntag sind wir dann Draisine gefahren. Nach diesen 9 km Anstrengung haben wir uns dann wieder auf dem Lagergelände ausgeruht. Außerdem standen bei diesem Lager zum Angebot Schlauchbootrennen, eine Lagerolympiade, die wir durch ein Spiel unterstützt haben, und ein Basketballturnier. Da das Lager auf dem Gelände der Bundespolizei war, wurden wir auch von den Köchen der Bundespolizei verpflegt.