Kategorie: 2014

  • „Böllern“ aber sicher – Gefahren durch Silvesterfeuerwerk

    „Böllern“ aber sicher – Gefahren durch Silvesterfeuerwerk

    Silvester steht vor der Tür, doch der Jahreswechsel ist nicht selten von schweren Unfällen durch falsch benutztes Silvesterfeuerwerk begleitet. Die Fachgruppe Sprengen des THW OV Bad Oldesloe zeigte rund 20 Kindern und Jugendlichen von Jugendfeuerwehr Bad Oldesloe und THW Jugend Bad Oldesloe die Gefahren von Silvesterfeuerwerk, den richtigen Umgang und Erstmaßnahmen, wenn es einmal schiefgegangen sein sollte!

    Zunächst stellten die Sprengberichtigen die verschiedenen Feuerwerksklassen, den Umgang mit Feuerwerk und typische Verletzungsmuster vor.

    Danach ging es auch schon in die Praxis. Am Beispiel eines Luftballons zeigten die Sprengberechtigten, was mit dem Trommelfell passiert, neben dem ein Knaller gezündet wird. Warum ist es nicht ratsam Feuerwerk in der Tasche zu tragen? Wie lösche ich meine brennenden Freunde, falls ein Unglück passiert ist? Die Antworten auf diese Fragen konnten an praktischen Beispielen eindrucksvoll verdeutlicht werden.

    Schweinepfoten die in einigen anatomischen Eigenschaften der menschlichen Hand ähnlich sind, wurden die Versuchsobjekte. Ein richtig gehaltener und zugelassener „Böller“ der in der Hand explodiert wird, verursacht zum Glück nicht so große Schäden wie ein illegaler in der Faust oder Hose exploierender Böller.

    Die Folgen sind nichtsdestotrotz empfindliche Verbrennungen und Fleischwunden in der Hand. Die Wirkung der Verbrennungen wurde noch deutlicher an einer Schweinepfote die einer Schwarzpulververbrennung ausgesetzt wurde, die Haut zieht sich durch die Hitzeeinwirkung zusammen und schwere Verbrennungen sind die Folge!

    Nach einer Stärkung mit Hotdogs und Getränken stellten Feuerwehr und THW ihre Fahrzeuge vor. Wie ein Wasserwerfer funktioniert und was Hydropresse und Büffelwinde sind konnten die Kinder und Jugendlichen erfahren. Und auch Löschlanze und Einsatzgerüstsystem sind nun bekannte Begriffe.

    Auch eine Abordnung der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) aus Oldenburg war bei uns zu Gast und informierten sich über die Arbeit der Fachgruppe Sprengen.

    Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto ging es für die Kinder und Jugendlichen mit viel neuem Wissen für einen sicheren und unfallfreien Jahreswechsel nach Hause.

  • Weihnachtsfeier

    Weihnachtsfeier

    An diesem Sonntag fand unsere jährliche Weihnachtsfeier statt.

    Zuallererst ging es ins Bad Oldesloer OHO-Kino. Die Stadt Bad Oldesloe und das Kino hat als Dank für die Unterstützung bei der NDR-Sommertour in Bad Oldesloe die Helfer von ASB , Feuerwehr und THW zu einem weihnachtlichen Film und Popkorn eingeladen.

    Anschließend ging zur Unterkunft. Während die Nudeln fürs Mittag kochten, organisierten die Jugendlichen zwischendurch selber ein Tischkickerturnier. Nach dem Mittag wurde dann etwas “Hauswirtschaft” ausgebildet: Eine Gruppe backte Kekse, eine zwei Bleche Lebkuchen und eine weitere bereitete einen Obstsalat vor. Außerdem bastelte Laura draußen mit einigen Kindern Weihnachtswichtel.

    Zum Abschluss gab es dann ein gemütliches Zusammensitzen mit Keksen, Kuchen und Obstsalat und Bildern des vergangenen Jahres.

  • Besuch des Hansaparkes

    Besuch des Hansaparkes

    Wie auch in den vergangenen Jahren ging es passend zum Herbstanfang wieder in den Heidepark nach Sierksdorf. Auch hunderte THW-Helfer aus Hamburg und Schleswig-Holstein waren mit dabei.

  • Übungswochenende in und um Bad Oldesloe

    Übungswochenende in und um Bad Oldesloe

    An diesem Wochenende fand für unsere Jugendlichen eine große Übung statt. Von Freitag bis Sonntag übernachteten die Jugendlichen im Ortsverband.

    Der Freitag begann entspannt: Zuerst bauten wir drei Schwedenstühle, danach saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer. Zum Abendbrot gab es danach noch Nudeln mit Soße. Dann ging es auch schon ins Bett…

    Doch nicht lange, kaum waren lagen alle im Bett, ging es auch schon wieder hoch: Im Sandkamp seien zwei Personen vermisst. Hierzu sollte das Gewerbegebiet ausgeleuchtet werden, die Personen gesucht und behandelt werden. Nach kurzer Zeit waren die “Einsatzkräfte” vor Ort und nach weiteren 20 Minuten waren die 2 Hektar ausgeleuchtet. Währenddessen kümmerte sich ein kleiner Trupp um den Aufbau und Betrieb einer Verpflegungsstelle – THW-Einsätze dauern ja bekanntermaßen oft länger.
    Im Anschluss wurden die beiden Personen gesucht und gefunden, sowie erstversorgt.

    Am Samstagmorgen bzw. eher schon Mittag nach dem Frühstück ging es kreuz und quer durch Bad Oldesloe. Die Jugendlichen mussten die drei Kraftfahrzeuge nach Koordinaten zu verschiedenen Orten in Oldesloe navigieren. Die UTM-Koordinaten und Aufträge erhielten sie dabei über die neuen Digitalfunkgeräte, die hierbei zum ersten Mal von den Jugendlichen ausprobiert wurden.
    Direkt vor der Übungsstelle an der Trave am Kneeden wurde die Übung jedoch kurz unterbrochen: Auf der B75 geschah kurz vor uns ein Unfall, bei dem ein Auto ins Schleudern geraten war und im Graben landete. Mit einem Teil der Betreuer sicherten wir die Unfallstelle ab und übergaben sie an die Polizei.
    An der Trave selbst bauten wir dann einen Ausleger um eine Pumpe von einer Brücke abzulassen. Um auch mal die Drehsteifen aus dem GKW auszuprobieren, stützten wir außerdem das Brückenlager ab.
    Nach kurzer Mittagspause ging es ans Abbauen und zurück in den OV. Hier wurde den Jugendlichen dann mal eine Entspannungspause gegönnt – während einige dann schonmal die nächste Übung und das Grillen am Abend vorbereiteten.

    Um 18 Uhr ging es dann zur letzten Übungsstelle: Im Pölitzer Weg war ein Auto mit zwei Personen verunglückt. Als die Jugendlichen an der Einsatzstelle ankamen, war stieg schon eine große Rauchsäule über dem Übungsgelände auf. Es galt unter Berücksichtigung der Eigensicherheit schnellstmöglich die Personen aus dem Auto zu befreien.
    Nach dem Ablöschen durch die Feuerwehr (oder eher dem Abschalten der Nebelmaschine) müsste das Fahrzeug durch die Jugendlichen geborgen werden. Hierzu wurde ein Erdanker erstellt und das Fahrzeug mittels Greifzug freigezogen.

    Zum Abschluss des Übungswochenendes wurde dann in der Unterkunft bei Musik und blauen Nebel gegrillt.

    Zweck des Wochenendes war vor allem das Kennenlernen von Gerätschaften und die praktische Anwendung von Ausbildungsinhalten der letzten Monate, sowie die Förderung der Gemeinschaft der Gruppe.
    Wir danken dem Truppführer Ralf Wolgast und dem Schirrmeister Felix Kückenhöner, sowie dem Kreis Stormarn, dem Verein für Deutsche Schäferhunde Bad Oldesloe e.V. und natürlich unserem THW-Ortsverband.

    Bilder: Felix Kückenhöner, Christian Polzin, Florian Timm

  • NDR Sommertour

    NDR Sommertour

    Am kommenden Samstag findet in Bad Oldesloe die NDR Sommertour statt. Das THW unterstützt hierbei den Aufbau und die Durchführung der Stadtwette. Bei der Stadtwette selbst wird sich dann auch die Jugendgruppe beteiligen.

    Weitere Informationen zu der Veranstaltung auf ndr.de

  • Stormini in Glinde

    Auch in diesem Jahr unterstützten wir zum siebten Mal die Kinderstadt Stormini. Das Projekt des Kreisjugendringes Stormarn fand in diesem Jahr am südlichen Ende des Kreises in Glinde statt.
    Insgesamt fast 1200 Stunden waren unsere neun Helferinnen und Helfer in Glinde und Umgebung unterwegs. Unsere Aufgabe war wie die Jahre davor die Unterstützung der Stormini-Logistik. Hier wurden vielfältige Aufgaben im Hintergrund erledigt. Die Liste der Aufgaben lässt die Ähnlichkeit eines solchen Lagers mit Konzepten wie dem BR500 erkennen:

    • Sichern und Kontrollieren von Zelten
    • Geschirrreinigung
    • Müllentsorgung
    • Regelung des Parkplatzverkehrs
    • Kontrollen der Zugänge (vgl. Meldekopf)
    • Materialverwaltung
    • Aufbau von Wasser- und Stromversorgungen
    • Bohren von Löchern in Beton zur Fixierung von Zelten
    • Materialtransporte
    • Behelfsmäßige Reparaturen
    • Verpflegung von eigenen “Einsatz”-Kräften

    Neben den ganzen Arbeiten kam der Spaß natürlich nicht zu kurz und auch das Finale der Fußballweltmeisterschaft wurde gemeinsam angesehen. Trotz der anstrengenden Woche freuen wir uns schon auf das nächste Jahr, wo Stormini vorraussichtlich in Großhansdorf stattfinden wird.

    Weitere Informationen über das Projekt des Kreisjugendringes Stormarn:
    Stormini

  • Beklebung unseres Anhängers

    Beklebung unseres Anhängers

    Nachdem unser neuer Anhänger nun schon einige Zeit im Auftrag der Jugendgruppe unterwegs ist, haben wir nun auch die Beklebung fertig gestellt. Nun sind somit auch unsere Sponsoren auf dem Anhänger vertretten.

    Vielen Dank an die Sponsoren (alphabetisch):

    Und natürlich an die Spender (alphabetisch):

  • Heißer Draht

    Heißer Draht

    Vorbereitungen auf das Oldesloer Stadtfest!

    Kaum vom Pfingstjugendlager wieder zurück, ist auch der tägliche Alltag wieder eingekehrt. Dazu gehört natürlich auch jeden Mittwoch Jugenddienst.

    Dieser Dienst stand ganz im Zeichen der Bastelarbeiten. Da am Wochenende das Oldesloer Stadtfest anstand und die Jugend sich dort am Sonntag, den 15.06.2014 präsentierten wird, entschieden wir uns einen sogenannten „Heißen Draht“ zu bauen. Bei diesem Spiel geht es darum eine sehr kurvige Strecke mit einem Ring zu absolvieren, ohne mit diesem Ring den Draht zuberühren. Ansonsten war das Spiel verloren und man müsse von vorne beginnen.

    Dazu wurden die Jugendlichen aufgeteilt. Während die eine Gruppe in die Physik und Elektronik eintauchte – es sollte ein Signal geben, damit man weiß, wann und ob jemand den Draht berühre – kümmerte sich die andere Gruppe und das verbiegen und zusammenbasteln des Drahtes. Aufgrund der hohen Dienstbeteiligung fing eine dritte Gruppe an den Bollerwagen umzugestalten. Er sollte von „Unser Norden“ Schriftzug wegkommen und zu einem individuellen zur Oldesloer Jugendgruppe passenden Aussehen kommen. Dafür grundierten wir die zusammensteckbaren Außenteil erstmal mit dem typischen hellblau der Jugend. Nächste Woche werden dann die Einzelheiten gemalt.

    Gut gewappnet fürs Wochenende freuen wir uns natürlich über jeden Besucher, der unseren selbstgebauten „Heißen Draht“ einmal ausprobieren möchte!

  • Pfingstjugendlager

    Pfingstjugendlager

    4 Tage Action

    Pfingsten stand an und damit natürlich auch das alljährliche Pfingstlager. Voller Vorfreude packten wir am Mittwoch vor dem Wochenende den MLW und den neuen Anhänger. Am Freitag war es dann auch schon so weit. Ab 15 Uhr trudelten die 17 Jugendlichen und drei Betreuer nacheinander ein. Das Gepäck wurde verstaut und alle warteten gespannt auf den Bus, der wie viele andere allerdings im stockenden Verkehr auf der A1 fest hing.

    Nach mehreren Stunden und ein paar stauähnlichen Verhältnissen kamen wir zusammen mit der Ahrensburger Jugend auf dem Marinegelände auf der Hohen Düne an. Die Lagerausweise wurden verteilt und wir begannen das Lager erstmal mit dem wohlverdienten Abendessen. Durch das Gulasch gestärkt, fingen wir an die Zelte und den Pavillon aufzubauen und den restlichen Krimskrams zum Lagerplatz zu schaffen.
    Trotz der sehr kurzen Nacht waren alle am nächsten Tag gut gelaunt und auch der lange Weg zur Essensausgabe und die doch länger Warteschlange konnte diese nicht trüben. Um nicht von dem reichhaltigen Frühstück zu zu legen beschlossen wir uns ein wenig sportlich zu betätigen. So spielten einige Fußball, Wikingerschach oder es wurde ausgiebig das Lagergelände erkundigt. Am Nachmittag stand dann die Besichtigung des Schnellbootes der Marine an. Da zwei Jugendliche daran kein Interesse hatten, gingen sie in Begleitung eines Betreuers in der Zeit zum nahegelegenen Strand. Am Nachmittag teilten wir uns ebenfalls auf. Während einige Warnemünde einen Besuch abstatteten, baute der Rest das kleine Planschbecken auf und begann mit einer feuchtfröhlichen Wasserschlacht.
    Wenig angetan von den Fertigsandwiches in den Lunchpaketen ging es relativ früh schon zum Abendbrot, wo heute Wurstgulasch auf dem Speiseplan stand. Der Abend klang ruhig mit leichten Gitarrenklängen und den Besuch von anderen Jugendlichen aus anderen Ortsverbänden aus.

    Schneller als gedacht war es auch schon Sonntag. Heute begannen wir nachdem Frühstück den Tag mit einem Teil der Jugendgruppe am Strand. Der Rest blieb im Lager und spielte THW Quartett. Gegen Mittag kam der Wunsch auf doch auf die nahegelegene Kartbahn zu fahren. Da wir allerdings nur den MLW mit sieben Sitzplätzen – inklusive Fahrer- mithatten, baten wir die Ahrensburger uns mit ihrem MTW (9 Sitzplätze inklusive Fahrer) auszuhelfen. Da die Ahrensburger noch das gute Wetter ausnutzen wollten, waren sie sofort bereit uns zu unterstützen. Während der eine Teil nun ordentlich auf die Tube drückte, setzten sich der zurückgebliebenen Teil um das Planschbecken, kühlte sich die Füße und unterhielt sich.

    Gegen Nachmittag stoßen alle wieder zusammen und sicherten noch einmal die Zelte und den Pavillon nach, da ein Unwetter angekündigt worden war. Danach wollten wir uns eigentlich auf den Weg zum Abendessen machen, allerdings kam das Unwetter dazwischen. Mit kräftigen Windböen überraschte uns das darauf folgende Gewitter. Einige so sehr dass sie es nicht mehr schafften ihre Zelte zu sichern. So sah man, wie einige Zelte sich selbstständig machten. Das Lagergeländer ist zur Sicherheit geräumt worden. Schutz fanden wir in einer alten Turnhalle, wo wir das Wetter abwarteten. Es wurden Getränke und Äpfel gereicht und die Jugendlichen und Betreuer, welche sich ein wenig verletzt hatten oder dem Stress nicht gewachsen waren, wurden versorgt. Nach kurzer Zeit ging es dann zurück zu dem Zeltplätzen und leider mussten einige Jugendgruppen schon am Abend abreisen, da ihre Zelte zerstört oder weggeweht waren. Nach ausgiebigen Erzählungen über die Geschehnisse und dem Abendessen schliefen trotz allem alle schnell ein und am Montag begann nachdem Frühstück der Abbau.

    Dank der Unterstützung der Ahrensburger ging dieser schnell von statten, sodass wir früh aufbrechen konnten. Gegen 14 Uhr trafen wir wieder im Ortsverband Bad Oldesloe ein. Schnell entluden wir das Gepäck und die Zelte, welche wir zum trocknen ausbreiteten, bevor wir sie wieder wegräumten. Nach einem kurzen Gespräch mit den Eltern ging es dann auch schon nach Hause.

    Ein großes Dankeschön geht an den technischen Zug, der kurzer Hand den Rest des Anhängers und des Fahrzeuges entlud und an die Ahrensburger Jugendgruppe, die mit uns zum Zeltlager gefahren ist und uns tatkräftig unterstützten!

  • Abholung des PKW-Anhänger

    Dank Kröger Fahrzeugbau e.K. war es schon heute soweit: Nachdem wir am Sonntag bei der Sparkassen Stiftung 1.000 Euro gewonnen hatten und so die Finanzierung für den Erwerb gedeckt war, konnten wir heute unseren neuen Anhänger in Ammersbek abholen.
    Vielen Dank an die Sparkassen Stiftung und die Oldesloer Wollschwalben für die finanzielle Unterstützung sowie an Julien Daasch von Kröger Fahrzeugbau e.K. für die Beratung und schnelle Abwicklung. Und natürlich an alle Unterstützer bei der Aktion “30.000 Euro für 30 tolle Projekte” der Sparkasse.