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Um unseren Jugendlichen nach mehreren Monaten kompletter Abwesenheit vom THW etwas Besonderes bieten zu können, setzten wir für unseren ersten Wochenenddienst nach langer Pause das Ganztagsthema Floßbau mit anschließendem Grillen auf die Agenda.

So fuhren wir bei bestem THW-Wetter mit neun Jugendlichen, fünf Rundhölzern, vier Fässern und zwei Jugendbetreuern an die Beste, um unser Gefährt zusammenzusetzen und zu Wasser zu lassen. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen des Wasserfahrzeugbaus und ein wenig Knotenkunde gelang es uns, ein Gestell zusammenzubauen und es mit Holzbohlen zu belegen, so dass ein (einigermaßen) fester Boden entstand. Leider machte uns ein herannahendes Gewitter einen Strich durch die Rechnung, da Blitz und Donner auf dem Wasser bekanntlich denkbar schlechte Begleiter sind. Also blieb uns nichts weiteres übrig, als unser Floß zurückzubauen und wieder zum Ortsverband zu fahren. Immerhin riss die Wolkendecke kurz danach auf, so das wenigstens dem Grillen nichts im Wege stand.

So leicht wollten wir uns natürlich nicht geschlagen geben, so dass der nächste Ausbildungsdienst unserer aktiven Einsatzhelfer prompt das Thema vom Vortag wieder aufgriff. Mit erweitertem Know-How setzte unser Technischer Zug also ein neues Floß zusammen, welches gegenüber unserem ersten Versuch sogar einige Verbesserungen aufwies. Nun konnten wir beim nächsten Jugenddienst mit dem vormontierten Floß einen zweiten Anlauf starten, dieses Mal an der Trave und von Erfolg gekrönt. In Dreier-Gruppen konnten wir unsere Teilnehmer von Ufer zu Ufer sowie einige Meter stromauf-und abwärts fahren und das begonnene Projekt so doch noch zu einem gelungenen Abschluss bringen.

Bilder folgen in Kürze!