zur Startseite

Hängebrücke über der Beste

Wie kann man einen kleinen nicht zu tiefen Fluss überqueren? Schon oft haben wir es mit Hilfe eines Steges, Floßes oder einer Konstruktion mit dem EGS-System geschafft, doch heute wollten wir einen anderen Weg mal ausprobieren.

So beluden wir den MLW 1 (Mannschaftslastwagen) mit Drahtseilen, Karabinern, Holzlatten und kurzen Rundhölzern. Und schon ging es mit dem beladenen MLW1, dem GKW1 (Gerätekraftwagen) und dem MTW (Mannschaftstransportwagen) zum Union Stadion am Kurpark.
Dort angekommen rollten wir die benötigten Drahtseile ab und Christian Polzin (helfende Hand) nahm sie bewaffnet mit einer Warthose mit ans andere Ufer. Dort wurden sie mit einer Rundschlinge und Karabinern am Baum angeschlagen. Da auf unserer Seite nur ein Baum zur Verfügung stand, begannen die Jugendlichen aus Erdnägeln und einem Anschlagstück den benötigten Gegenpol zu errichten. Während die zwanzig Meter langen Drahtseile mit Hilfe eines Greifzuges gespannt worden, befestigen andere Jugendliche an den drei Rundhölzern jeweils zwei Karabiner. Diese Hölzer sind dann mit den Holzlatten mithilfe von Spanngurten verbunden worden. Diese Konstruktionen wurden nun auf die Drahtseile gelegt und die Karabiner sicherten diese so ab, sodass die Bretter weder wegrutschen, noch herunterfallen konnten.

Da die Zeit mit Abbau und Rückfahrt nicht mehr reichte, um auch noch ein Geländer zum Festhalten zu errichten, krabbelten die Jugendlichen auf den Brettern hin und her, was aber auch ziemlichen Spaß verursachte. Nachdem Rückbau ging es flott zurück zur Unterkunft und trotz des längeren wegräumen der Materialien, werden wir diese Variante des Überquerens noch mal errichten, allerdings dann mit Geländer.