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Einige aus der Jugendgruppe wünschten sich, das Deutschland-sucht-den-Superstar-Finale auf der Leinwand im Ortsverband zu sehen. Aus diesem Wunsch wurde dann eine Übernachtung im Ortsverband mit einer Nachtwanderung, einer Übung und natürlich dem DSDS-Finale.

Um 18 Uhr traffen sich die ersten um die Übernachtung vorzubereiten. Es wurden Tische geschoben und Feldbetten aufgebaut. Im Büro liefen während dessen weitgehend unbemerkt die Vorbereitungen für das was später kommen sollte. Um 19.30 Uhr kamen dann die restlichen Teilnehmer. Die Gruppe spaltete sich dann kurz nach 20 Uhr, da nicht alle DSDS sehen wollten. Auf dem Fernseher im Jugendgruppenraum wurden während dessen DVDs geschaut. Gegen 22 Uhr nach der ersten DVD begangen wir dann das Abendessen vorzubereiten. Es wurde Fleisch und Würstchen gegrillt, dazu gab Pommes, Kartoffelsalat und Salat, den Anna und Julia zu Hause vorbereitet hatten. Nach dem Essen und dem Ende von dem ersten Teil von DSDS ging es nach draußen zu der angekündigten Nachtwanderung. Die Jugendgruppe und die Betreuer wurden dazu in 3 Gruppen aufgeteilt, eine Gruppe übernahm im MLW1 die Leitung, die anderen beiden Gruppen gingen auf die Suche. Dazu bekam jede Gruppe eine Karte, ein Geodreieck und ein Funkgerät. Es waren Stationen mit Aufgaben auf und um das OV-Gelände versteckt. Diese mussten gelöst werden, um die im Katastrophenschutz üblichen UTM-Referenz-Koordinaten der nächsten Station zu erlangen. An der Schlussstation wartete dann eine Kühlbox mit einem Eis für jeden Teilnehmer. Nach dieser Fernseh-Pause an der frischen Luft ging es wieder rein, es wurde noch die Entscheidung von DSDS gesehen, dann ging es ins Bett, genauer in die Feldbetten, die im OV aufgebaut wurden. Um ein Uhr begann die Nachtruhe.

Die Nachtruhe war jedoch schnell zu Ende. Um 3.18 Uhr wurde von Simon und Florian das Stabsbüro besetzt und kurzdarauf der Alarm ausgelöst. Die Jugendlichen bekamen eine Einsatzübung zu lösen. Auf dem OV-Gelände sollte eine Person gefunden werden, die sich in einem Lager verletzt hatte. Es wurde vermutet, dass die Person schwerverletzt sei. Weitere Informationen waren nicht bekannt. Als zweite Aufgabe sollte eine Wiese neben dem OV-Gebäude aufgrund von Flächenbrandgefahr bewässert werden. Während der gesamten Übung sollte auch auf Beleuchtung geachtet werden. Simon wies die schon für die Nachtwanderung gewählten Gruppenführer in den Einsatzauftrag ein, danach wurden die Gruppen auf sich gestellt und nur noch über Funk Unterstützung gegeben. Die eine Gruppe kümmerte sich um die Suche und Rettung des Verletzten, die andere baute die Wasserversorgung auf und sperrte dafür auch die Straße voll. Schon nach kurzer Zeit war die Person gerettet und die Gruppe nahm sich der Beleuchtung an. Das Aufbauen der Wasserversorgung dauerte wie erwartet länger, da eine Strecke von etwa 150m überbrückt werden musste. Soviel Schlauch befindet sich nicht auf dem GKW, so dass der MzKW und Lagerbestände nachgefordert werden mussten. Etwa eine halbe Stunde nach dem Ausrücken war die Übung abgearbeitet und das Aufräumen begann. Auf die geplante Verpflegung wurde verzichtet, damit die Jugendlichen schnell wieder ins Bett konnten.

Da schon fast alle sehr früh wach und aufgestanden waren, nur noch einer schlief tief und fest, gab es gegen 7.30 Uhr Frühstück. Nach dem Aufräumen war dann um 10 Uhr Schluss und es ging für alle wieder nach Hause, wo wohl viele noch ziemlich viel Schlaf nachzuholen hatten. Einige hatten die ganze Nacht nicht geschlafen.